Was ist eigentlich ein Opal?

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Opalschmuck Ohrstecker "Outback" 750/000 Gelbgold, Boulderopale

Der Begriff "opalus" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "kostbarer Stein". Schon Römer und Griechen, aber auch die arabischen Völker sprachen dem Opal magische Kräfte zu. Bis heute gilt er Menschen überall auf der Erde als Glücksbringer.

95 Prozent aller Opale stammen aus den Wüstengebieten des australischen Outbacks. Die seltenen Feueropale findet man hauptsächlich in Mexiko und Brasilien.

Die Ursache des Farbenspiels zeigt sich bei 20.000-facher Vergrößerung: An kleinen Kügelchen aus dem Mineral Christobalit - eingelagert in Kieselgelmasse - entstehen Reflexions- und Interferenzerscheinungen. Diese Kieselgelmasse ist im Laufe der letzten 140 Millionen Jahre in die Felsspalten akkumuliert und zum Opal erstarrt.

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Wie pflege ich meine Perlen?

Damit Sie lange Freude an Ihrem Perlenschmuck haben

Perlenschmuck ist ein zeitloser Klassiker, passend für jede Gelegenheit.

  • Perlen werden grundsätzlich von anderen Schmuckstücken getrennt in Schmuckbeuteln oder Etuis aufbewahrt. So können sie nicht beschädigt werden.
  • Sie sollten Ihren Perlenschmuck nicht für längere Zeit der Sonne aussetzen oder in der Nähe der Heizung aufbewahren. Ein Austrocknen der äußeren Perlschichten sowie ein Mattwerden und Verfärben könnten die Folge sein.
  • Perlen sollten nicht beim Duschen oder Baden getragen werden. Das gleiche gilt für das Bad im Meer oder im Schwimmbad.
  • Es empfiehlt sich grundsätzlich, Perlenschmuck erst nach dem Schminken und Frisieren anzulegen und nie auf eingecremter Haut zu tragen. Perlen sind vor Kosmetika zu schützen, die Fett, Säuren oder Bleichmittel enthalten, z.B. Hautcreme, Deodorant, Parfum, Seife, Shampoo oder Haarfärbemittel. Besondere Vorsicht ist bei Haarspray geboten.
  • Tragen Sie Ihre Perlen nicht bei der Hausarbeit. Vermeiden Sie den Kontakt mit Putzmitteln, die Chlor oder andere Bleichmittel enthalten.
  • Nach dem Tragen können Sie Ihre Perlen mit einem in Alkohol getauchten weichen Tuch abreiben, der Alkohol entfernt Schweiß- und Schmutzreste. Verwenden Sie dafür am besten Spiritus.
  • Alle 2 bis 3 Jahre kann man die Perlen vorsichtig mit Olivenöl einreiben, um den Glanz zu erhalten.
  • Bei regelmäßigem Tragen sollten Perlenketten einmal jährlich neu aufgezogen werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Diamanten und einem Brillanten?

Ach, so ist das.

Der Name "Diamant" bezeichnet den Edelstein an sich. Der Name leitet sich von seiner Härte ab (gr. "adamas" der Unbezwingbare). Es gibt nichts Härteres als den Diamanten, deshalb gilt er als nahezu unvergänglich.

Wird der Diamant nun auf eine bestimmte Art geschliffen, wird er zu einem Diamanten im Brillantschliff. Seine Merkmale sind eine kreisrunde Rundiste (das ist die Kante zwischen Ober-und Unterteil), mindestens 32 Facetten und die Tafel (die große Fläche) im Oberteil und mindestens 24 Facetten im Unterteil.

Die Bezeichnung "Brillant" ohne Zusatz darf sich nur auf den runden Diamanten mit Brillantschliff beziehen.

Tatsächlich werden im Handel und im Volksmund jedoch meist alle geschliffenen Diamanten fälschlicherweise als Brillant bezeichnet, und nicht nur die mit Brillantschliff.

Was bedeutet eigentlich 585/000 Gold?

Oder 333/000 Gold?

Es handelt sich dabei um Goldlegierungen. Eine Legierung ist ein metallischer Werkstoff, der aus mindestens zwei Elementen besteht. Meist ist dies eine Dreistofflegierung aus Feingold, Feinsilber und Kupfer.

Wenn man sich nun dieses Gemisch als lauter kleinen Teilchen vorstellt, dann sind bei einer 585/000 Goldlegierung 585 von 1000 Teilchen Feingold. Die restlichen 415 Teile setzen sich aus Feinsilber und Kupfer zusammen. Anders ausgedrückt sind im 585/000 Gold 58,5% Feingold enthalten. Dementsprechend sind es bei 333/000 Gold nur 33,3%, also etwas über ein Drittel.

Je nachdem, in welchen Anteilen Silber und Kupfer zugesetzt werden, verändert die Goldlegierung Farbe und Materialeigenschaften. Legiert man beispielsweise im Verhältnis mehr Kupfer als Silber hinzu, so wird die Farbe eher rötlich und das Material etwas härter.

Der Goldschmied legt fest, welche Eigenschaften für das jeweilige Schmuckstück erwünscht sind und legiert das Gold entsprechend.